Schlechte Qualität von Baumeister-Haus

Da der Baumeister-Haus Partner einen – für ihn ganz offensichtlich eher negativ ausgehenden – Rechtsstreit angefangen hat (hierzu zu späterer Zeit ausführlicher), waren wir gezwungen weitere Recherchen zu beginnen, die wir ohne den Rechtsstreit nicht benötigt hätten. Aber da wir uns nun einmal diese Mühe machen mussten, können auch noch weitere angehende Baufamilien und Bauherren von den Ergebnissen profitieren.

Außerdem wird der Rechtsstreit der Schätzung nach etwa 7-9 Jahre lang dauern – und zwangsläufig weitere Recherchen mit sich bringen, da die Behauptungen des Baumeister-Partners einerseits schon sehr abenteuerlich sind, andererseits aber auch recht schnell sachlich und anhand von Naturgesetzten widerlegt werden können. Abgesehen von den Punkten aus dem Erfahrungsbericht, gibt es weitere Highlights, beispielsweise hat der Baumeister-Partner im Laufe des Bauvorhabens einen Mann als „Gutachter“ für Feuchtigkeit präsentiert, der keinerlei entsprechende Ausbildung hatte. Ganz im Gegenteil, in einem Artikel der Zeitung „Rheinischen Post“ wurde er zum Thema „Abschaffung der Meisterpflicht“ gefragt, die er als Ungelernter natürlich gut findet, da er sich als von der Arbeitslosigkeit bedrohter Mann so in einem vorher für ihn nicht zugänglichen Bereich mit Renovierungsarbeiten selbstständig machen konnte und aufgrund der fehlenden Ausbildung auch attraktive Preise anbieten kann. Dieser Fall erklärt die mangelhaften Qualitätsstandards recht nachvollziehbar, mit denen der Baumeister-Haus Partner arbeitet. (zur Pointe: der Ungelernte hat natürlich behauptet die klaschnasse Wand wäre trocken, ein richtiger Gutachter (öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger) hat nur schief geschaut wozu man bei der nassen Wand überhaupt einen Gutachter benötigt. (Da aber fünf weitere Räume ebenfalls feucht aber nicht ganz nass waren war der richtige Gutachter schon notwendig um endlich einmal vernünftige Maßnahmen zur Mängelbeseitigung zu empfehlen, da der Baumeister-Haus Partner noch nicht einmal während der Bauphase in der Lage war für dauerhafte Trockenheit zu sorgen.))

Damit wir die Qualität des vom Baumeister-Haus Partners gebauten Hauses noch besser einordnen können, haben wir einen Neubau eines direkten Mitbewerbers angeschaut. Die Ergebnisse findet Ihr in der Tabelle.

Weiterhin: Bei dem Baumeister-Haus Partner mussten wir einen großen Teil der „Drum-Herum-Arbeiten“ selbst organisieren. Beispielsweise mussten wir uns selbst – trotz Schlüsselfertig-Vertrag - um die Beschaffung der Estrich-Heizung (!) kümmern und diese und auch – trotz Festpreis – zusätzlich separat bezahlen (!). Im Vorfeld mussten einige weitere Dinge erledigt werden – der Baumeister-Haus Partner war nicht gewillt diese auch mit anzubieten, allerdings musste es vorbereitet werden. Also mussten wir beispielsweise kurzfristig einen Bagger organisieren und andere abenteuerliche Überraschungen. Eine weitere böse Überraschung war dann, dass alle zusätzlichen „Wünsche“, also beispielsweise eine weitere Steckdose oder eine gestrichene/verputzte Wand zu horrenden Preisen angeboten (teils ca. 83 Euro pro qm Wandfläche im Keller(!)) und abgerechnet wurden – und immer nochmals zzgl. 20% „Wagnis und Gewinn“ für den Baumeister-Haus Partner – in unserem Fall die Wirtz und Lück Wohnbau GmbH. Alleine für zusätzliche (katastrophal ausgeführte) Elektroarbeiten (z. B. ergänzende Steckdosen) wurde uns zusätzlich (!) zum Festpreis (in dem die Elektroarbeiten für das komplette Haus ja eigentlich bereits enthalten waren) ein Betrag von über 20.000 Euro in Rechnung gestellt. Wir wollten ursprünglich im Vorfeld bereits die genaue Anzahl der Steckdosen klären, was aber von dem Baumeister-Haus Partner abgewimmelt wurde – mit der Begründung, man könnte dies ja auch noch festlegen, wenn es soweit ist, denn die Elektroarbeiten wären ja erst viel später dran. Erst zu einem viel späteren Zeitpunkt und weit nach der Unterschrift wurden uns dann die Preise mitgeteilt – und zu unserer Überraschung kam der Baumeister-Haus Partner dann auch noch mit der Information um die Ecke, dass sie auch noch 20% zusätzlich aufschlagen werden.

Umso erstaunter waren wir dann über die extrem schlechte und mangelhafte Qualität, die der Baumeister-Haus Partner geliefert hat.

Um die Qualität des vom Baumeister-Haus Partner gebauten Hauses einordnen zu können, haben wir es mit einem Haus "von der Stange" verglichen. Das Vergleichshaus des anderen Anbieters hat eine ähnliche Größe (EFH mit Keller und zwei Obergeschossen) und vergleichbare technische Ausstattung (Wärmepumpe, kontrollierte Wohnraumlüftung). Während der Baumeister-Haus Partner unser Haus als seien "gehobenen" Standard verkauft hat, läuft das Vergleichshaus beim Mitbewerber Anbieter ohne besondere Einordnung. Es scheint also ein Standard-Haus zu sein.

Bereits der erste Eindruck im Vergleichshaus des anderen Anbieters zeigt, dass zahlreiche Detaillösungen deutlich sinnvoller konzipiert waren, als beim Baumeister-Haus Partner. Hier sind ein paar repräsentative Beispiele:

anderer Anbieter Baumeister-Haus
Wirtz & Lück Wohnbau GmbH
Im Vergleichshaus wurden durchgängig Fenster verbaut, die nach unten hin um ein festes Element erweitert sind, so dass die Räume mit Tageslicht durchflutet werden. Beim Baumeister-Haus haben wir beauftragt, die Fenster so groß wie möglich zu bauen, damit viel Licht von draußen hineinkommt. Der Baumeister-Haus Partner hat allerdings entgegen unseres Wunsches teilweise erschreckend kleine Fenster eingebaut. Es erweckt den Eindruck, dass der Baumeister-Haus Partner versucht hat, die Fenster so klein wie möglich zu halten – wahrscheinlich um so Kosten zu sparen. Das betrifft zum einen ganz normale Räume wie das Arbeitszimmer im Erdgeschoss, wo das Fenster bei etwa 120 cm anfängt (ab Teppich gemessen). Das ist so hoch, dass man am Schreibtisch sitzend praktisch nach oben schauen muss, um aus dem Fenster zu gucken. Im 2. OG ist das Glas der Fenster sehr schmal. Hier hätte man eine Lösung durch ein breiteres etwas niedrigeres Fenster finden können – dazu war der Baumeister-Haus Partner jedoch offensichtlich nicht in der Lage. Das Problem dabei ist auch, dass diese Fenster im Spitzboden nicht verdunkelt werden können. Rollläden waren aufgrund der unvorteilhaften Fenstergröße nicht möglich – in einem Zimmer ist es noch nicht einmal möglich eine Gardinenstange aufzuhängen, da später hinzugefügte Abkastungen dieses gänzlich verhindern. Wir haben einen Lichtschacht in Auftrag gegeben, damit wir einen Kellerraum mit Tageslicht fluten können. Für diesen Lichtschacht, der knapp 5m² groß ist und bis fast zum Kellerfußboden geht mussten wir 25.000 Euro bezahlen. Das Fenster, was der Baumeister-Haus Partner dort verbaut hat, beginnt jedoch erst bei etwa 152 cm (ab Teppich), obwohl man es dementsprechend bodentief hätte bauen können - also etwa 3x so groß. Der Lichtschacht – ohnehin eine absolute Misskonstruktion - wird so zu einem völlig ungenutzten Leerraum, der auch noch voll Wasser läuft und damit eine Gefahr für Mensch und Tier darstellt, wenn man nicht gegen weiteren Aufpreis (!) eine Abdeckung nachbestellt.
Im Vergleichshaus sind die Heizkreisverteiler allesamt in das Mauerwerk eingelassen und an gut zugänglichen und sinnvollen Stellen verbaut. Der Baumeister-Haus Partner hat die Heizkreisverteiler unpraktisch vor das Mauerwerk gesetzt, und das auch noch an die ungünstigsten Stellen, die man sich vorstellen kann. Hier auf dem Foto sollte laut vorab allseits bekanntem Plan eigentlich ein Garderobenschrank stehen. Das ist aufgrund der katastrophalen Ausführung des Baumeister-Haus Partners nicht mehr möglich.
Im Vergleichshaus sind sämtliche Zu- und Abluftauslässe in der Decke, und so platziert, dass sie eine flexible Raumnutzung mit beliebiger Möblierung zulassen. Der Baumeister-Haus Partner hat die Zuluft vorzugsweise unpraktisch im Boden verbaut. Das führt dazu, dass ein Lufteinlass direkt vor unserer Gartentür liegt, wo man nun keine Schmutzfangmatte mehr hinlegen kann, da diese den Lufteinlass verdecken würde. So fällt der Dreck nun einfach in die Lüftung. Im Kinderzimmer musste zum einen der Teppich ausgeschnitten werden und man muss sehr aufpassen, dass keine Legosteine in die Lüftung fallen. Diese fehlerhafte Anordnung ist völlig praxisfern.
Im Vergleichshaus bildet der Handlauf eine durchgehende Linie und ist optisch ansprechend. Der Baumeister-Haus Partner hat ein katastrophales optisches Bild erschaffen. Der Handlauf ist mal höher, mal niedriger und es sind Sprünge zu sehen. Durch die Unterschiede von teilweise mehr als 10 cm stellt der Handlauf eine Gefahr für kleinere Kinder dar, weil sie sich aufgrund dieser Fehlkonstruktion nicht durchgehend richtig festhalten können. So besteht die Gefahr, dass sie die Treppe herunterstürzen können.
Die Durchgangshöhe im Vergleichshaus wurde vergrößert indem man die Decke an der beengten Stelle abgeschrägt hat. Der Durchgang im Baumeister-Haus ist sehr schmal und man ist immer einer Verletzungsgefahr ausgesetzt. Möbel hochzutragen ist aufgrund der fehlenden Schräge sehr schwierig.
Die Rollläden im Vergleichshaus schließen absolut lichtdicht. Das Foto zeigt jetzt nur das Bild bei geöffneter Zimmertür, da das Foto, was wir bei geschlossener Tür gemacht haben, zu 100% schwarz ist. Der Baumeister-Haus Partner ist offensichtlich nicht in der Lage Rollläden zu bauen, die für eine angemessene Verdunklung des Zimmers sorgen. An den Rändern sowie unten wurden anscheinend entsprechende Schienen/Lippen/Borsten vergessen. So kann kein einziges Zimmer im Haus durch Rollläden angemessen verdunkelt werden.
Das Vergleichshaus hat eine so glatte Rohbaukellerdecke, dass ein einfacher weißer Anstrich ausreicht, um daraus einen ordentlichen Kellerraum zu machen. Die Rohbau-Decken des Baumeister-Haus Partners im Keller waren katastrophal. Ursprünglich wollen wir – wie bei unserem bisherigen Haus auch – die Kellerdecken und Wände in einfachem Rohbau-Zustand lassen. Das war aufgrund der unglaublich schlechten Qualität von Wirtz & Lück jedoch nicht möglich. Gegen einen enormen Aufpreis (über 3000 Euro für den winzigen Raum) konnten wir den Keller in einen akzeptablen Zustand bringen lassen.
Auch die Kellerwände im Vergleichshaus sind von Natur aus glatt. Mit einem einfachen Anstrich hat man einen gleichermaßen funktionalen wie eleganten Kellerraum. Der Baumeister-Haus Partner hat die Kellerwände in einem wirklich katastrophalen und übelst aussehenden Rohbau-Zustand hinterlassen. Noch dazu klebten überall die unterschiedlichsten Materialreste. Der Baumeister-Haus Partner war nicht bereit zumindest die Verunreinigungen an den Wänden zu entfernen – für den Baumeister-Haus Partner war das die versprochene „hohe Qualität“ für die wir ja bereits einen hohen Festpreis bezahlt haben. Für einen weiteren – unserer Meinung nach Wucher-Aufpreis von 83 Euro pro qm (!) hat der Baumeister-Haus Partner die Kellerwände dann in einen akzeptablen Zustand gebracht.
Der halbjährlich zu spülende Wasserfilter ist im Vergleichshaus direkt an den Abwasserkanal angeschlossen. Damit kann man den Filter durchspülen, ohne dass Wasser in den Keller gelangt. Bei dem Baumeister-Haus Partner muss man selbst einen Eimer mitbringen und gut aufpassen, damit es nicht zu sehr spritzt. Denn direkt über den regelmäßig zu wartenden Wasserfilter hat der Baumeister-Haus Partner ungünstigerweise den Haupt-Stromanschluss verbaut. Wieder eine völlige Fehlkonstruktion die noch dazu gefährlich ist. (Nebenbei bemerkt ist die gesamte Stromversorgung katastrophal konzipiert so dass in zwei Kellerräumen Sicherungskästen verbaut werden mussten.)
Sämtliche Leitungen im Vergleichshaus sind rechtwinklig, geradlinig, nachvollziehbar und auf kürzestem Weg sauber direkt an Wand und Decke verlegt. Der Baumeister-Haus Partner hat ein katastrophales nicht nachvollziehbares Leitungslabyrinth fabriziert, mit Leitungen, die kreuz und quer verlaufen, und selbst für den Baumeister-Haus Partner nicht mehr nachvollziehbar sind. Bis heute haben wir beispielsweise ein Kabel an der Außenwand des Hauses, wo wir nicht wissen, wo es im Inneren ankommt. Wartungen, Fehlersuche oder gar Fehlerbehebungen sind faktisch unmöglich.
Bei Montage der Kühlmittelleitungen wurde im Vergleichshaus penibel darauf geachtet, diese sauber gepuffert zu fixieren. Der Baumeister-Haus Partner hat die Kühlmittelleitungen grob in die passende Richtung gebogen, einige Stellen offensichtlich mit Klebeband umwickelt und dann mehr oder weniger frei schweben lassen.
Die Lüftung im Vergleichshaus ist sternförmig mit einem zentralen, gut zugänglich montierten Lüftungsverteiler aufgebaut. So ist sichergestellt, dass die Luft sich gleichmäßig auf alle Zu- und Abluftöffnungen in den Räumen verteilt, und diese auch im Nachgang bei Bedarf noch angepasst werden können. Der Baumeister-Haus Partner hat die Lüftung als Baumstruktur realisiert, mit zahlreichen Abzweigungen, Querungen, und letztendlich ohne Kontrolle darüber, wie die Luft sich bedingt durch die Luftwiderstände in den einzelnen Leitungsverzweigungen überhaupt aufteilt. Noch dazu wurden eckige Rohre verbaut. Wir haben bis heute keinen Plan erhalten, der die tatsächliche Verlegung zeigt.
Die nach außen führenden Leitungen wurden im Vergleichshaus gebündelt verlegt. Auch ist der Übergang von Innenleitung zur Außenleitung klar ersichtlich, so dass man die Leitungen im Schadensfall auch einfach austauschen kann. Bei dem Baumeister-Haus Partner tauchen mal hier und da Leitungen im Beton auf, ohne dass wirklich klar ist, wo diese herkommen. An den Stellen wo eine Durchführung sichtbar ist, ist diese mit einem undefinierten Schaum abgedichtet.
Die Kühlmittelleitungen des Vergleichshauses wurden in Kunststoffschutzrohren verlegt und mit einer ordentlichen Dichtung abgeschlossen. Der Baumeister-Haus Partner hat die Kühlmittelleitungen einfach durch das Erdreich gezogen und das unterirdisch endende Schutzrohr ein bisschen ausgeschäumt. Bei einem Grundwasserspiegel von 70cm unter der Erdoberfläche kann man über so eine Verantwortungslosigkeit nur den Kopf schütteln.
Die Wärmepumpe des Vergleichshauses ruht schwingungsgedämpft auf Hartgummiträgern und läuft entsprechend nahezu geräuschlos. Der Baumeister-Haus Partner hat die Wärmepumpe einfach auf zwei Betonpfeiler geschraubt. Zusätzlich zu der ohnehin schon sehr lauten - weil offensichtlich fehlerhaften - Wärmepumpe kommt hier weiterer Lärm dazu.
Das Vergleichshaus wurde passend zur Verkabelung mit einem Cat-6a-Patchfeld ausgestattet, was auch für die modernste Netzwerktechnik mehr als ausreichend ist. Der Baumeister-Haus Partner war damit beauftragt worden, Cat-6a einzubauen, hatte dann aber nur Cat-6-Patchfelder verbaut - dadurch fehlen 90% der Geschwindigkeit, so dass nur noch 10% der beauftragten und bezahlten Geschwindigkeit ermöglicht wurden. Die vertraglich vereinbarte und bezahlte Messung der Leitungswerte, die das aufgedeckt hätte, hat der Baumeister-Haus Partner trotz mehrfacher Mahnungen bis heute nicht durchgeführt.
Im Vergleichshaus gibt es eine dämpfende Dichtlippe an der Elektroverteilung und eine saubere Schließung. Beim Baumeister-Haus Partner wurde offensichtlich billigstes klemmendes Blech auf Blech montiert.
Im Vergleichshaus sind durchgängig Sicherungsautomaten verbaut. Der Baumeister-Haus Partner verbaut Schmelzsicherungen. (Stand der Technik von 1901).
Im Vergleichshaus sind die Abkastungen so dimensioniert, dass man eine Duschkabine mit rechteckigen Standard-Scheiben einfach montieren kann. Der Baumeister-Haus Partner hat die Duschen komplett falsch konzipiert und gebaut. Die Abkastungen sind so schlecht gebaut worden, dass man die Scheibe weder davor noch auf die Abkastung setzen kann. Man hat also entweder einen winzigen Spalt (ca. 1-2 cm) in dem es früher oder später schimmelt, da man ihn nicht reinigen kann, oder man setzt die Scheibe auf die Abkastung, was eine Sonderanfertigung erfordert – dann jedoch kann man das Gegenstück auf der anderen Seite nicht gerade montieren, da dort die Fliesen zu kurz gebaut wurden, also schlichtweg fehlen. Um diesen Mangel zu kompensieren mussten für alle Duschkabinen teure Sonderanfertigungen in Auftrag gegeben werden. Ebenso musste eine weitere Reihe Fliesen angebracht werden – allerdings waren passende Fliesen nicht mehr erhältlich. Bei den anderen Duschkabinen gab es weitere Fehler, die es ebenfalls unmöglich gemacht haben Standard-Duschkabinen zu verwenden.
Im Keller des Vergleichshauses hat das Bauunternehmen eine angemessene Anzahl Ersatzfliesen für Wand und Boden hinterlegt. Der Baumeister-Haus Partner hat die wenigen verbliebenen Fliesen, die den bereits verbauten halbwegs ähnlich sahen, schon während der ersten Mängelbeseitigung selbst aufgebraucht. Diese sind auch bereits drei Monate nach der Schlüsselübergabe nicht mehr lieferbar gewesen, so dass für die weiteren Mängelbeseitigungen auf eine Fliese zurückgegriffen werden musste, die weder farblich noch haptisch zum Bestand passt. Laut dem Baumeister-Haus Partner ist diese Fliese aber „die gleiche“, auch wenn sie – wie auf dem Foto deutlich erkennbar - einen anderen Farbton hat und auch aufgeraut ist, während die anderen verbauten Fliesen glatt sind.
Im Vergleichshaus wurden die Fliesen der bodengleichen Dusche symmetrisch um den Ablauf verlegt. Die Fliesen, die der Baumeister-Haus Partner verlegt hat ergeben ein katastrophales optisches Bild oder wie unser Baubegleiter es formulierte: „Hier hasst aber jemand gewaltig seinen Job“.
Die Bodenfliesen im Vergleichshaus sind anthrazitfarben mit leichter Marmorierung und einheitlichem Erscheinungsbild. Der Baumeister-Haus Partner hat offensichtlich Bodenfliesen verbaut, die nicht zueinander passen und sich optisch stark von einer unterscheiden. Die Fliesen sind mal mit feiner Körnung, mal großflächig, mal glitzernd und mal nicht glitzernd. Insgesamt ergibt sich über den gesamten Fußboden hinweg ein katastrophales optisches Bild.
Diese beiden Fliesen wurden quer durcheinander gemischt und verlegt. Der Baumeister-Haus Partner war der Meinung, dass sie doch gleich aussehen. Selbst 4jährige Kinder konnten übrigens diese beiden unterschiedlichen Fliesen, die völlig durcheinander verlegt wurden übereinstimmend auf dem Boden zuordnen.
Im Vergleichshaus wurde das Badfenster sogar im 1. OG standardmäßig mit satinierter Scheibe gebaut. Der Baumeister-Haus Partner verbaut trotz bezahltem "hohen Standard" nur einfaches Glas, so dass jeder Spaziergänger, der am Haus vorbeigeht direkt ins Badezimmer im Erdgeschoss hineinschauen kann. Milchglas hat der Baumeister-Haus Partner nur gegen hohen Aufpreis angeboten und auch nur, weil es uns aufgefallen ist, dass man hier unfreiwillig zum öffentlichen Nudisten wird. Konzeptionell war der Baumeister-Haus Partner offensichtlich nicht in der Lage die Situation richtig einzuschätzen. Man hat sich während des gesamten Baus wie ein Babysitter gefühlt, weil faktisch nichts durchdacht war und fast alles fehlerhaft konzipiert und umgesetzt wurde. Übrigens verbaut der Baumeister-Partner in all seinen Häusern wohl ausschließlich klares Glas in Badezimmern – wie beispielsweise hier in einem seiner anderen Häuser. Hier können die Nachbarn die Personen im Badezimmer gut beobachten. (Foto: Bildzitat aus deren Werbe-Video)
Im Vergleichshaus sind die Wandfliesen grundsätzlich rundherum bis auf 2m verlegt. Der Baumeister-Haus Partner sieht nur vor, die Dusche und ein winziges Stück um das Waschbecken herum zu fliesen. Nur gegen einen weiteren separat berechneten Aufpreis (!) also mit erheblichen weiteren zusätzlichen Kosten haben wir nun zumindest Fliesen auf 1,20m. Und das obwohl wir bereits für einen „hohen Standard“ bezahlt hatten. Unmittelbar beim WC wäre also eine normale (empfindliche, nicht abwischbare) Wand gewesen. Hier sieht man auch, dass in einem weiteren Haus von dem Baumeister-Haus Partner die Fliesen direkt an der Badewanne enden. Die gesamte linke Seite im Badezimmer ist somit ungeschützt. Wenn man hier ein Handtuch an einen Halter hängen möchte hat man vermutlich dauerhaft nasse Wände. (Foto: Bildzitat aus deren Werbe-Video)

Das oben sind nur einige wenige beispielhafte Punkte, die zeigen, wie katastrophal die Baumeister-Häuser sein können.

Wir haben (leider!) mit dem Baumeister-Haus Partner in NRW, in der Region Monheim, gebaut. Der Baumeister-Haus Partner heißt „Wirtz & Lück Wohnbau GmbH“. Er blockiert wohl aufgrund des Gebietsschutzes die Städte Monheim, Langenfeld, Hilden, Mettmann, Erkrath, Haan, Solingen, Wuppertal, Düsseldorf und teilweise Köln. Vereinzelt hat er wohl auch schon in Duisburg gebaut. In diesen Gebieten ist er faktisch „Baumeister-Haus“.

Wie die Baumeister-Haus Partner genau zusammenhängen weiß ich nicht, es ist etwas undurchsichtig, aber es scheint wohl eine Art „Franchise“ oder Vergleichbares zu sein. Es gibt einen einheitlichen Auftritt, aber jeder Partner ist wohl wirtschaftlich selbstständig. Ob jeder Baumeister-Haus Partner so katastrophal arbeitet oder nur die Firma Wirtz & Lück Wohnbau GmbH hier das schwarze Schaf als Ausnahme darstellt kann ich nicht beurteilen. Die Firma Wirtz & Lück Wohnbau GmbH argumentiert natürlich immer, dass das was sie machen „normal“ ist und „standardmäßig immer so ist“ etc. also beispielsweise, dass man selbst die Estrich-Heizung organisieren, besorgen und separat bezahlen muss. Das habe ich von anderen Unternehmen – also außerhalb der Baumeister-Haus Gruppe noch nie (!) gehört. Da es aber nur einen Baumeister-Haus Partner pro Region geben darf (auch das ist identisch zum Franchise-Konzept) hatten wir zwangsläufig auch nie mit einem anderen Baumeister-Haus Partner zu tun. Entsprechend kann ich nicht sagen, ob diese mangelhafte Qualität und dieser furchtbare nicht vorhandene Kundenservice bei Baumeister-Haus normal ist. Hier können wir auch nur sagen: bei den anderen regionalen Bauunternehmen in der Region rund um Monheim in NRW, die nicht zur Baumeister-Haus-Gruppe gehören, sind diese katastrophalen Zustände die wir bei Baumeister/Wirtz und Lück erlebt haben nicht üblich. Im Vergleich zu den anderen regionalen Massivhaus-Anbietern muss man nur bei dem Baumeister-Haus Partner in Monheim selbst die Estrich-Heizung selbstständig als Bauherr organisieren, ebenso sind die nochmals 20% Aufschlag auf alles weitere außerhalb der Baumeister-Haus Gruppe nicht üblich. Auch die organisatorischen Arbeiten rund um das eigentliche Haus (z. B. den Bagger besorgen) etc. musste man bei den Anbietern außerhalb der Baumeister-Haus Gruppe nicht selbst übernehmen.

Wir haben einige Baumeister-Haus Partner in den verschiedenen Regionen angeschaut und man erkennt teilweise kaum einen Unterschied untereinander, da der optische Auftritt manchmal nahezu identisch ist. Beispielsweise:

Gerade der letzte Punkt macht mich etwas stutzig und gleichzeitig besorgt, denn in den Baumeister-Haus Unterlagen ist auch der „hohe Standard“ erwähnt, der ganz offensichtlich nicht der Realität entspricht. Wenn alle Baumeister-Haus Partner so schlampig arbeiten wie der Baumeister-Haus Partner Wirtz & Lück aus Monheim/NRW, dann ist das schon erschreckend. Und fraglich ist eben auch, ob diese - wie laut Wirtz & Lück völlig üblichen - Gepflogenheiten (Estrich-Heizung selbst organisieren müssen, 20% Aufschlag auf alles, nur Standard-Glas durch das die Leute von außen ins Badezimmer und WC schauen können, katastrophale Lüftungs- und Heizungsplanung, mangelhafte veraltete Elektro etc.) nun für alle Baumeister-Haus Partner gelten oder nicht. Denn wenn sie sonst schon so vieles gemeinsam haben und gemeinsam auftreten mit einheitlichen Beschreibungen und Verträgen, identischen Fotos etc. dann würde es mich eher wundern, wenn die Standards anders wären.

Also bleibt die Frage zumindest für mich offen, wie die anderen Baumeister-Haus Partner arbeiten, ob sie auch so katastrophal arbeiten wie der aus Monheim oder anders. Ich weiß nur: Wenn es normalerweise innerhalb eines üblichen Franchise-Konzeptes (z. B. einer Bäckerei-Kette) einen Partner gibt der so katastrophal arbeitet und das eben nicht dem Standard entspricht, dann wird dieser Franchise-Partner sofort entfernt und darf nicht mehr mit dem Namen der Gruppe werben. Denn damit gefährdet er ja letztlich den Ruf der gesamten Gruppe und zieht auch die gesamte Marke herunter. Daher würde dieser bei einer Bäckerei-Kette ja sofort aus dem Franchise-Konzept entlassen würden und dürfte nicht mehr einheitlich mit der Marke auftreten um den Standard weiterhin hoch zu halten und die anderen Partner nicht zu belasten.

Falls die anderen Baumeister-Haus Partner besser arbeiten sollten als oben beschrieben – warum um alles in der Welt akzeptieren sie dann noch dass ein einzelner Partner den Ruf der Gesamtgruppe ruiniert weil er so schlecht arbeitet?

Fragen über Fragen… da es keine Antwort hierauf gibt, würde ich mich darauf beziehen, was der Baumeister-Haus Partner Wirtz und Lück darüber sagt, was in der Baubranche, was ja seine Branche ist, angeblich „üblich“ ist. Ich muss davon ausgehen, dass er dann damit die Baumeister-Gruppe gemeint hat, da mir keine Firmen außerhalb dieser Baumeister-Gruppe bekannt sind, die den Bauherren selbst eine Estrich-Heizung separat organisieren und bezahlen lassen. Aus dem Grunde würde ich persönlich die Rückschlüsse ziehen keinesfalls jemanden aus der Baumeister-Haus-Gruppe zu beauftragen. Entsprechend würde ich persönlich auch aufgrund unserer so schlimmen Erfahrungen mit dem Baumeister-Haus Partner in der Region Monheim/NRW dringend von Baumeister-Haus abraten. Zu groß wären die Bedenken und auch die Angst, dass es ebenfalls ein solcher Bauhorror wird wie mit dem Baumeister-Haus Partner Wirtz & Lück Wohnbau GmbH.

Hier findet ihr eine Übersicht über den vom Baumeister-Partner angefangenen Rechtsstreit.

Hier findet ihr eine kurze Zusammenfassung unseres Bauhorrors.

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